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/05.09.2020, 18:00 Uhr /

IRINA LIEBMANN

»Die grosse Hamburger Strasse«

Wir gratulieren Irina Liebmann zum Uwe-Johnson-Preis 2020

Die grosse Hamburger Strasse

Die Große Hamburger Straße ist eine Straße in der alten Mitte Berlins. Von dieser alten Mitte ist beinahe nichts mehr erhalten, denn abgerissen, begradigt und auch mal verschoben wurden die Häuser hier immer schon, zuletzt auch zerbombt, aber jedes Mal neu wieder aufgebaut. Die Große Hamburger Straße ist eine kurze Straße. Man ist schnell hindurchgegangen, oder auch nicht. Irina Liebmann ist es geschehen, dass sie in der Großen Hamburger Straße stecken geblieben ist. »Ins Loch gefallen für viele Jahre.« Warum kam sie dort nicht heraus? Das fragt sie sich selber in diesem Buch. Was ist es, das sie nicht loslässt? Ein Geheimnis, es muss ein Geheimnis sein, und so erzählt sie es auch. Denn wie wäre es, so beginnt das Buch, in die eigene Lebenszeit noch einmal zurückzukehren? Wie wäre es, in der vergangenen Zeit, in der alten Straße herumzuwandern mit dem heutigen Wissen. Würde man so herangehen, dann wäre die Straße ein Raum aus vielen Zeiten, aber nur einer Gegenwart – und die vergeht. Sie vergeht! Mit dem vorliegenden Roman fasst Irina Liebmann ihre ganze bisherige Arbeit über die Mitte Berlins in einem Werk zusammen. Ein rätselhaftes Buch voller Liebe und Abschied ist es geworden, und atemverschlagende Entdeckungen enthält es auch.

(Schöffling & Co)

Irina Liebmann
Irina Liebmann, geboren in Moskau, lebt in Berlin. Seit 1975 freie Schriftstellerin, vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Berliner Literaturpreis (1998) und dem Preis der Leipziger Buchmesse (2008). Ihr Werk erscheint in Neuausgaben bei Schöffling & Co.

Mehr zu Irina Liebmann auf: www.irina-liebmann.de

Lesung am Samstag, 5. September 2020, um 18.00 Uhr

Eintritt: 8,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599

E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de


/17.10.2020, 18:00 Uhr /

Hallgrimur Helgason

»60 Kilo Sonnenschein«

Ausgezeichnet mit dem isländischen Literaturpreis für den besten Roman des Jahres

60 Kilo Sonnenschein

Deutsche Lesung: Florian Stetter
Moderation: Solway Herschel und Steffen Jahsnowski-Herschel
Übersetzung: Matt Aufderhorst

Das Erwachen der Moderne im tiefen Schnee Islands. Der große Roman von einem der originellsten Autoren des Landes. So schräg und humorvoll, wie man es von Hallgrimur Helgason kennt, so literarisch und episch wie nie. 60 Kilo Sonnenschein ist die Geschichte von Gestur, einem un- ehelichen Bauernsohn aus dem fiktiven isländischen Dorf Segulfjördur. Während er bei immer neuen Ziehvätern heran- wächst, schließlich selbst Vater wird, erwacht auch das mo- derne Island. Große Fischfänger steuern eines Tages den Hafen an, bringen Exotisches und Fremdes aus dem Umland und der weiten Welt. Mit den Waren kommen auch neue Werte, neue Moden und Gefühle ins kalte und tief verschneite Segulfjördur. Humorvoll, turbulent und mit unvergesslichen Figuren erzählt Hallgrimur Helgason vom Weg Islands in die Moderne.

(Tropen Verlag 2020)

Irina Liebmann
Foto: Steffen Jahsnowski-Herschel

Hallgrimur Helgason, geboren 1959 in Reykjavik, besuchte nach dem Studium an der Hochschule für Kunst und Kunstge- werbe in Reykjavik für ein Jahr die Kunstakademie in München. Seinen Durchbruch feierte er mit 101 Reykjavik, der kurze Zeit später verfilmt wurde. Es folgten die Bestseller Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen und Eine Frau bei 1000 Grad. Helgason ist einer der international erfolgreichsten Autoren Islands.



Lesung am Samstag, 17. Oktober 2020, um 18.00 Uhr

Eintritt: 8,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599

E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de