Kontakt Impressum ^
Sitemap Impressum Kontakt
Lesung
Aktuell
Archiv

/ 07.04.2022, 20:00 Uhr /

Jens Eisel

»COOPER«

COOPER

Moderation: Gregor Sander

USA, 1971: im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Unter den Passagieren eines Flugs nach Seattle ist ein Mann mit einem Aktenkoffer. Er wird als Dan Cooper in die Geschichte eingehen und doch ein Unbekannter bleiben. Mit einer selbst gebauten Bombe erpresst er eine hohe Summe, springt mit dem Fallschirm ab und verschwindet. Jens Eisel erzählt feinfühlig von einem Vietnamveteranen, der alles wagt, um seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Und von einer Crew, die alles dafür tut, ein friedliches Ende zu sichern.

Ein semidokumentarischer Roman über den Mut der Verzweiflung, die Zukunftsgläubigkeit der USA unter Nixon und die Härte des Lebens.

Die Geschichte der rätselhaftesten Flugzeugentführung der USA!

(Verlag Piper, 2022)

Jens Eisel
Foto: Steffen Jahsnowski-Herschel

Jens Eisel, geboren 1980 in Neunkirchen/Saar, lebt in Hamburg. Nach einer Schlosserausbildung arbeitete er unter anderem als Lagerarbeiter, Hausmeister und Pfleger. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und war 2013 Finalist beim Literaturpreis Prenzlauer Berg. Mit seiner Story »Glück« gewann er im selben Jahr den Open Mike und veröffentlichte einen Storyband und den Roman „Bevor es hell wird“.

www.jenseisel.de

Lesung am Donnerstag, 7. April 2022, , um 20.00 Uhr

Eintritt: 8,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599

E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de


/ 12.05.2022 , 20:00 Uhr /

Gregor Sander

»LENIN AUF SCHALKE«

LENIN AUF SCHALKE

Seit dreißig Jahren betrachtet der Westen den Osten. Dreht und wendet die Ostdeutschen wie Schnitzel in der Pfanne. Es ist an der Zeit zurückzugucken. „Sander du musst in den Westen“, mit diesen Worten seines besten Freundes Schlüppi beginnt die Reise von einer goldenen Pommesbude in Ostberlin nach Gelsenkirchen. Sander wohnt hier bei Zonengabi im Glück (BRD) und ihrem Freund Ömer in einem alten Bergmannshaus. Er versucht sich zu orientieren zwischen alten Abraumhalden, nagelneuen Leninskulpturen und einer Vergangenheit, die 1000 Meter unter der Erde liegt.

Gregor Sander, eine der wichtigsten Stimmen der gesamtdeutschen Literatur, nimmt uns in »Lenin auf Schalke« mit dorthin, wo der Westen arm dran ist. Keine Zeche mehr, keine Kokerei und kein Stahlwerk, die Ruhrpottluft dank Arbeitslosigkeit gereinigt und auch Schalke 04 ist inzwischen zweitklassig. Hintersinnig, klug beobachtend und mit humorvollem Ernst erzählt Sander von einem Ort, der in allen Negativstatistiken führt: ärmste Stadt Deutschlands, höchste Arbeitslosigkeit, geringstes Pro-Kopf-Einkommen. Staunend entdeckt Sander eine Welt, die von der alten Bundesrepublik vergessen wurde. Nur ist Gelsenkirchen deshalb wirklich der Osten im Westen

Gregor Sander
Foto: Steffen Jahsnowski-Herschel

Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin, lebt als freier Autor in Berlin. Für seine Romane und Erzählungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein Romandebüt »Abwesend« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, sein Roman »Was gewesen wäre« wurde prominent besetzt verfilmt. Bei Penguin ist zuletzt sein Roman »Alles richtig gemacht« erschienen.

Mehr zu Gregor Sander auf:www.gregorsander.com

Lesung am 12. Mai 2022, um 20.00 Uhr

Eintritt: 8,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599

E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de