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/27.09.18 , 20:00 Uhr /

Sascha Reh

»AURORA«

Moderation: Sabine Baumann
DER TOURIST
Kurz vor Heiligabend bricht ein gewaltiger Schneesturm über die sonst so milde Insel Bornholm herein. Ole, der Lokalreporter einer Tageszeitung, soll darüber berichten, obwohl er sich eher zur Analyse von Weltereignissen berufen fühlt. Per Zufall verschlägt es ihn in einen Schützenpanzer, mit dem der junge Soldat Eric dringlich unterwegs ist: Eine Frau erwartet in einem vom Schnee abgeschnittenen Ort ein Kind, und Eric hat angeblich den Auftrag, die Hebamme zu ihr zu bringen. Doch kaum ist Tamara zugestiegen, braut sich nicht nur draußen, sondern vor allem zwischen den drei höchst unterschiedlichen Menschen mehr als nur eine Sturmfront zusammen. Als der Panzer im Schneegestöber stecken bleibt, führt für den Reporter nur noch ein Weg zu der großen Story, die er dringend braucht: ins Innere seiner Mitfahrer. In Aurora erzählt Sascha Reh nicht nur eine ganz andere Art Weihnachtsgeschichte, sein Roman ist auch eine intime Momentaufnahme des Status quo zwischen Männern und Frauen in der heutigen Gesellschaft – beklemmend, temporeich und voller Dialogwitz.
(Schöffling & Co., 2018)

Sascha Reh
Foto: : Tobias Bohm

Sascha Reh, geboren 1974 in Duisburg, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Wien. Für seine Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2011 mit dem Niederrheinischen Literaturpreis, 2014 mit dem Lotto Brandenburg Kunstpreis Literatur und 2015 mit dem Literaturpreis Ruhr. 2017 war er Stipendiat der Deutschen Akademie Rom in der Casa Baldi. Sascha Reh lebt mit seiner Familie in Berlin.
(Schöffling & Co. 2018) Mehr zu Sascha Reh auf: info@schoeffling.de

Lesung am Donnerstag, den 27. September 2018, um 20.00 Uhr
Eintritt: 8,-€ / erm.: 6,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599


E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de



/04.10.18 , 20:00 Uhr /

Irina Liebmann

»IN BERLIN«

IN BERLIN

In Berlin ist einer der ungewöhnlichsten und intensivsten Berlinromane überhaupt. In temporeicher Sprache erzählt Irina Liebmann vom Klima des Umbruchs und von innerlich zerrissenen Menschen, die den Osten verlassen wollen und dann im Westen vergeblich auf das Gefühl der Befreiung warten. Wurden diese Menschen betrogen – verraten? Der Roman spielt vor dem Hintergrund des Berlins Anfang der Neunzigerjahre, und es gelingt Irina Liebmann, die atmosphärischen Eigentümlichkeiten der Stadt in eigenwillige Prosa zu fassen, diese Zeit gültig aufzubewahren. Großartige Bilder halten ein Berlin fest, das es so nicht mehr gibt, das aber Grundlage für die heutige Stadt, ihre Bedeutung und Wandelbarkeit ist. Die Neuausgabe mit einem aktuellen Nachwort der Autorin ist der Auftakt zu einer umfassenden Neuedition der Werke von Irina Liebmann bei Schöffling & Co.

(Schöffling & Co, 2018)


Irina Liebmann
Irina Liebmann, geboren in Moskau, lebt in Berlin. Seit 1975 freie Schriftstellerin, vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Berliner Literaturpreis (1998) und dem Preis der Leipziger Buchmesse (2008). Ihr Werk erscheint in Neuausgaben bei Schöffling & Co.

Mehr zu Irina Liebmann auf: www.irina-liebmann.de

Lesung am Donnerstag, 04. Oktober 2018, 20.00 Uhr
Eintritt: 8,-€ / erm.: 6,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599


E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de
/23.11.18 , 20:00 Uhr /

Juan Gabriel Vásquez

»Die Gestalt der Ruinen«

Deutsche Lesung: Florian Stetter
Moderation: Solway Herschel
Übersetzung: Anne-Katrin Winkelbauer
Die Gestalt der Ruinen
Kolumbien 1948: Der liberale Politiker Jorge Eliécer Gaitán wird in Bogotá auf offener Straße ermordet. Sein Tod stürzt Kolumbien in die tiefste Krise seiner Geschichte. Jahrzehnte später wird ein Mann verhaftet, als er versucht, den Anzug Gaitáns aus einem Museum zu stehlen. Überzeugt von einer Verschwörung und besessen von der Suche nach der Wahrheit hinter der Ermordung Gaitáns bedrängt er auch den Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez. Hängt das Attentat auf Gaitán mit dem auf John F. Kennedy zusammen? Und welche Verbindung gibt es zu den Attentaten auf Erzherzog Ferdinand in Sarajevo und Rafael Uribe Uribe in Kolumbien? Die Gestalt der Ruinen deckt ein komplexes Geflecht von Anhängern und Gegnern der Demokratie auf und fragt nach dem Spielraum der Literatur zwischen Investigation und Skepsis. In seinem schonungslosen Roman verknüpft Juan Gabriel Vásquez die leidenschaftliche Erforschung all dessen, was unsere Freiheit gefährdet, mit klugen autobiografischen Reflexionen: Geschichte und Politik spiegeln sich im eigenen Leben und Schreiben.

(Schöffling & Co, 2018)


Juan Gabriel Vásquez
Foto: 2018 Universität Bern

Juan Gabriel Vásquez wurde 1973 in Bogotá geboren und studierte lateinamerikanische Literatur an der Sorbonne. Er hat unter anderem Victor Hugo, E. M. Forster und John Dos Passos übersetzt sowie preisgekrönte Erzählungen und Essays publiziert. Seine Werke wurden bisher in 16 Sprachen übersetzt. Bei Erscheinen seines Romans Die Informanten nannte ihn der Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa »eine der originellsten neuen Stimmen der lateinamerikanischen Literatur«. Im März 2011 wurde Vásquez mit einem der wichtigsten Literaturpreise der spanischsprachigen Welt ausgezeichnet - dem Alfaguara-Literaturpreis. Sein bis dahin unveröffentlichter Roman El ruido de las cosas al caer (Das Geräusch der Dinge beim Fallen) wurde aus über 600 eingesandten Manuskripten von der Jury in Madrid gewählt. 2014 wurde Juan Gabriel Vásquez für Das Geräusch der Dinge beim Fallen auch mit dem renommierten IMPAC Award ausgezeichnet. Juan Gabriel Vásquez lebt als Schriftsteller mit seiner Frau und zwei Töchtern in Bogotá.

Mehr zu Juan Gabriel Vásquez: webseite walter benjamin kolleg

Lesung am Freitag, den 23. 11. 2018, um 20.00 Uhr
Eintritt: 8,-€ / erm.: 6,- €
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599


E-Mail: Buchhandlung-Herschel@t-online.de